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Warum ich den Weg als irrelevant bezeichne ? Er sind wirklich unangenehme und nicht einmal preisgünstige Varianten. Zwar sind beide Verbindungen direkt, aber weder die 39 Stunden Zugfahrt, noch die 40 Stunden im Bus haben irgendeinen Charme (lassen Sie sich nichts erzählen - es dauert mit dem Bus IMMER länger an einer Grenze und dann sind die theoretischen Fahrtzeiten IMMER im Eimer). Außerdem gibt es gegenüber einem billigen Flug keinen echten Preisvorteil. Aber im Detail zu den beiden Möglichkeiten: Di, Do und So verkehrt die Bahn ab Berlin Lichtenberg. Der D247 geht direkt nach St. Petersburg. Er kostet für die Fahrt hin- und zurück rund 280 € einschließlich Reservierungskosten. Der Zug führt im Gegensatz zu früher nur noch Schlafwagen. Darauf gibt es nur noch Ermäßigung mit einer Interrailkarte. Angeblich kann die deutsche Bahn nur für die Hinfahrt konkrete Schlafplätze auch reservieren, für die Rückfahrt muß man in St. Petersburg nochmals zur Bahn und extra reservieren. Die Bahn konnte (wollte ?) auf telefonische Anfrage dazu nichts sagen. Ein Gast berichtete aber, er habe dann doch schon in Deutschland eine Platzkarte für die Rückfahrt bekommen. Es gibt Grenzkontrollen in Brest und Esczeren. Einzelne Gäste berichteten von Diebstählen in der Nacht im Zug, speziell in Weissrußland vor der Station Minsk Hauptbahnhof. Das Publikum ist zum weit überwiegenden Teil russisch. Mit dem Bus geht es derzeit nach meiner Kenntnis nur noch mit der DeutschenTouring (Eurolines) direkt nach St. Petersburg. Der Preis liegt bei rund 175 € für Hin- und Rücktour. In beiden Fällen (Bahn und Bus) brauchen Sie für Weißrußland und / oder die Ukraine Transitvisa! Abgesehen vom zusätzlichen Ärger bei der Beschaffung, kosten diese je Visum nochmals ab 55 € plus Nebenkosten. Damit erklärt sich, warum Bus und Bahn fast nur von Russischen Staatsbürgern genutzt werden, die diese Visa nicht brauchen: Unter dem Strich kosten beide Transporte praktisch das Gleiche, wie ein Flug. (Bahn rund 320 € plus 2 Tage Verpflegung, Bus 220 € desgleichen. Wie gesagt: Beides ist auch nicht empfehlenswert. Ich erhielt zuletzt in 2005 einen Kommentar, der heftig auf den besonderen Charme der "russischen" Anreise mit dem Zug hinwies. Also, ehrlich gesagt: Das ist ein deutscher D-Zug mit einem recht speziellen russischen Publikum, welches Gott sei Dank nicht für den Rest Rußlands steht. Wenn Sie den empfehlenswerten russischen Nachtzug "Roter Pfeil" von St. Petersburg nach Moskau nehmen, dann lernen Sie in einem wirklich russischen Zug den "normalen" und meiner unmaßgeblichen Meinung nach netteren Teil der russischen Bevölkerung kennen. Außerdem "verlieren" Sie nicht 4 Tage auf den Schienen. Auch die Verbindung mit einem günstigen Flug nach Riga und von dort aus den Nachtzug "Baltiskij Express" nach Petersburg ist weit empfehlenswerter, als die lange und lästige Zugfahrt ab Berlin !
Diese Meldung stammt aus März 2005, aber da standen noch immer keine genauen Termine für die Inbetriebnahme fest: Der Artikel im Text:Touristikzug Berlin - St. PetersburgEin gemeinsames Unternehmen der Deutschen Bahn AG (DB) und der Russischen Eisenbahn AG (RZD) möchte bald komfortable Touristikzüge zwischen Berlin und St. Petersburg anbieten. Geplant sind einwöchige Schienenkreuzfahrten, die von Berlin über Kaliningrad und die baltischen Hauptstädte nach St. Petersburg führen. In der Nacht reisen dann die Gäste in modernen Schlafwagenabteilen für zwei Personen, die jeweils mit Dusche und WC ausgestattet sind. Am Tag sollen geführte Besichtigungstouren in den einzelnen Städten stattfinden. Der Zug der Bauart Talgo besteht aus 18 Schlafwagen mit insgesamt 90 Abteilen, 1 Schlafwagen für das Personal und 2 Maschinenwagen für die Versorgung des Zuges sowie insgesamt 5 Wagen für das leibliche Wohl der Reisenden (Restaurant, Bar und Salon). Aufgrund der geringeren Wagenlänge des Talgo hat der Zug eine Gesamtlänge von ca. 14 klassischen Reisezugwagen. Ursprünglich war der Start für den Sommer 2005 vorgesehen und wurde dann wegen Finanzierungsschwierigkeiten seitens RZD auf das Frühjahr 2006 verlegt. Doch leider konnte auch dieser Termin nicht gehalten werden, da die RZD den Gesellschaftsvertrag des Joint Ventures noch nicht unterschrieben hat und somit die Finanzierung des Fahrzeug-Umbaus noch offen ist. Aus heutiger Sicht ist auch ein Start im Jahr 2007 noch offen.
... das wäre natürlich nicht schlecht ... falls es dazu Neues gibt, steht es hier ! März 2005: ... es gibt was Neues: Den Politikern ist inzwischen aufgefallen, daß die beiden Eisenbahnsysteme unterschiedliche Spurbreiten haben. Tolle Leistung. Manfred Stolpe schätzt nunmehr, daß der Zug 2006 bis St. Petersburg fährt. Da man ja weiß, was von Stolpes Terminen zu halten ist, wird das wohl vor 2010 nichts. April 2006: ... es kam, wie es kommen mußte: Weder in 2006, noch in 2007 wird der Zug fahren. Von russischer Seite liegt der Plan derzeit auf Eis. |
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